Fussball

Über Uns

Abteilungsgeschichte

 

1903 - Anfang als Spielvereinigung im TV Fürth 1860 e.V.

1906 - Ausgliederung der Spielvereinigung (Fußballer) 60er Fußballer weiter aber eigenständig

1924 - Fußball wiederum weg vom TV zum Fußballclub Fürth 60er machen wieder eigenständig weiter

1928 - Teilnahme am Dt. Turnfest

1930 - kommt der FC Fürth wieder zurück

1939-45 - kein Spielbetrieb

1973 - Zusammenschluß der BSG Fußballer und der 60er zur SG Quelle im TV Fürth 1860 e.V.

seit 1973 - SG Quelle

Privatmannschaften: PM Kickers 1960 – PM Wildner 1953

Historie der SG Quelle Fürth

 

Die Vorläufer der SG Quelle Fürth

 

Bereits 1903 entstand die erste Fussballabteilung im Gesamtverein TV Fürth 1860 e.V. . Diese gliederte sich bereits 1906 vom Hauptverein aus, wurde ein eigenständiger Verein „SpVgg Fürth“ und spielt heute, knapp 100 Jahre später, als „SpVgg Greuther Fürth“ in der 2. Bundesliga.

 

Dennoch ging das Fußballspielen im TV nicht verloren, nach dem 1. Weltkrieg gelang sogar der Aufstieg in die oberste Spielklasse. Im Jahr 1924 trennten sich die Fußballer erneut vom Hauptverein und es entstand der Fußballclub „FC Fürth“.

 

Der Gründer des Quelle-Konzerns Gustav Schickedanz war sportbegeistert und rief im Jahr 1935 für seine Mitarbeiter eine Betriebssportgemeinschaft „BSG Quelle“ ins Leben, die bis ins Jahr 2009 bestand hatte. Schickedanz unterstützte langjährig seine betriebseigenen Sportgruppen und förderte aufgrund seines sozialen Engagements in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens das positive Image der Firma Quelle. Und auch die „BSG Fußball“ konnte viele Jahre mit einem sehr erfolgreichen sportlichen Wirken in den deutschlandweit ausgetragenen Firmenwettkämpfen das positive und familiäre Bild der „Quelle“ aus Fürth untermauern.

 

Die Gründung unserer SG Quelle Fürth

 

Als 1973 der Wunsch der „BSG Quelle“ aufkam, am regulären Spielbetrieb des DFB teilzunehmen, und nahezu zeitgleich der Fußballabteilung des TV Fürth 1860 e.V. eine sportliche Fehlentwicklung drohte, ergab sich eine langfristige und nachhaltige Erfolggeschichte: „BSG Quelle“ und „TV Fürth 1860 e.V. “ gründeten mit Unterstützung von Gustav Schickedanz persönlich eine gemeinsame Fußballabteilung: Unsere „SG Quelle Fürth im TV e.V“.

 

Lange Jahre deutete nichts auf einen sportlichen Höhenflug hin. Aber die ersten Trainer, wie die beiden Fürther Ex-Nationalspieler Richard Gottinger oder Herbert Erhard,  waren zumindest Vorboten eines sehr erfolgreichen Weges. Nach und nach pirschte sich die „SG Quelle“ von der B-Klasse bis in die Bezirksliga, deren Erreichen im Jahr 1980 den bis dato größten Erfolg in der Vereinsgeschichte bedeutete.

 

Der rasante Aufstieg. - Oder: Die Ära Dieter Lieberwirth

 

Mitte der 1980er schien bei der SG Quelle eine Initialzündung frei zu werden. Mit dem Fürther Urgestein -dem heutige Jugendleiter Wolfgang Schaper- als Trainer klopfte man bereits zweimal ans Tor zur Landesliga; der Aufstieg wurde schließlich 1988 dann tatsächlich realisiert..

 

Nach dem Abstieg in die Bezirksoberliga (1991/92) gelang der 1. Mannschaft unter der sportlichen Führung des Ex-Clubberers Dieter Lieberwirth 1993 der Wiederaufstieg in die Landesliga. Doch dem nicht genug: 1994/95 stieß das Team als Meister der Landesliga Mitte in das bislang ungekannte Terrain „Bayernliga“ vor. Als Neuling akklimatisierte man sich prächtig. Kaum zu glauben, dass am Saisonende ein sagenhafter 2. Tabellenplatz herausspringen sollte. Als dann in der Aufstiegsrelegation im Juni 1996 Viktoria Aschaffenburg und die Amateure des VfB Stuttgart bezwungen werden konnten, war auch dem letzten Fußballfan in Fürth klar: Bei der „SG Quelle“ wurde ein echtes Fußballmärchen wahr.

 

Auf Augenhöhe mit „Club“ & „Kleeblatt“

 

Der sensationelle Aufstieg in die Regionalliga Süd - der damals dritthöchsten Spielklasse - war geschafft und damit ein neues Kapital der Vereinsgeschichte aufgeschlagen. Durch den zeitgleichen Abstieg des 1. FC Nürnberg aus dem Profilager war zusätzlich eine „Jahrhundert-Konstellation“ geschaffen worden: Der „Club“, das „Kleeblatt“ und die „SG Quelle“ spielten gemeinsam in einer Liga auf Augenhöhe!

 

Meilensteine der Vereinsgeschichte waren natürlich die Derbys. Auf dem Gustav-Schickedanz- Sportfeld setzte sich die „SpVgg Greuther Fürth“ vor 3500 Zuschauern mit 4:1 durch, während den 3:1- Sieg des Kleeblatts im Rückspiel sogar 7500 Zuschauer sehen wollten. Kurios die Situation am letzten Spieltag der Regionalliga-Saison 1996/97: Beim Gastspiel im Frankenstadion benötigte die „SG Quelle“-Elf nur einen Punkt, um den Klassenerhalt zu sichern. Jedoch gewann der 1.FC Nürnberg vor 25.000 Zuschauern durch zwei Tore in der Schlussviertelstunde mit 2:1. Der „Club“ stieg auf, die „SG Quelle“ ab.

 

„Achtung....Regionalliga, die zweite....und ACTION!“

 

Im folgenden Bayernliga-Jahr (1997/98) sprang erneut ein 2.Platz heraus, dieses Mal platzen die Aufstiegsträume in der Relegation. Aber nur ein Jahr später schaffte das „SG Quelle“-Team erneut den Sprung in die Aufstiegrelegation. Nach zwei nervenaufreibenden Spielen gegen den SV Sandhausen und die SG Frankfurt/ Hoechst konnte im Sommer 1999 die Rückkehr in die Regionalliga gefeiert werden. Nach einer schier endlosen Serie siegloser Spiele platzte erst nach zehn Spielen der Knoten. Der Rest der Saison lässt sich in zwei Sätzen zusammenfassen: Gegen die „Großen“ spielte man „groß“, gegen direkte Konkurrenten schenkte man Punkte her. Am Ende fehlten acht Punkte zum Klassenverbleib.

 

Das neue Jahrtausend: Ein stürmisches Auf und Ab

 

In den Spielzeiten 2000/01 und 2001/02 schien sich das „SG Quelle“-Team in der Bayernliga zu etablieren. Nach dem Ausscheiden des langjährigen Trainers Dieter Lieberwirth - er bekleidete immerhin elf Jahre das Traineramt bei der „SG Quelle“ - stieg der Verein jedoch 2003 nach acht Jahren wieder in die Landesliga ab.

 

Unter dem neuen Trainer Reinhard Hofmann gelang zwar 2005 der erneute Aufstieg in die Bayernliga, jedoch kämpfte eine junge Truppe von Beginn an gegen den Abstieg. Die Bayernliga hatte sich nun gewandelt: Die Nachwuchsvereine der Profimannschaften gewannen mehr und mehr an Qualität, andere Clubs hatten ein fest eingespieltes Mannschaftsgefüge. Leider reichte es am Ende nicht zum Klassenerhalt. Nach nur einem Jahr stieg man erneut in die Landesliga Mitte ab.

 

Dennoch wurde in dieser Zeit ein positiver Trend eingeläutet. Es gelang dem Verein nun mehr und mehr im eigenen Verein ausgebildete Talente direkt  in der 1. Mannschaft zu integrieren. Damit gewann auch die umfangreiche und erfolgreiche Jugendarbeit zunehmend an Bedeutung.

 

Jugendstil bei der „SG Quelle“

 

Selbst der Abstieg in die Bezirksoberliga Mittelfranken änderte nichts an der neuen Marschroute der „SG Quelle“: Jugend forscht. Die Tatsache, dass der Verein stets mit zwei oder drei Jugendmannschaften in den Jugend- Bayernligen präsent war, wirkte sich auch auf die Kaderzusammenstellungen und sportlichen Entwicklungen im Herrenbereich aus. Mit Trainer Petr Skarabela gelang in der Saison 2007/08 der sofortige Wiederaufstieg in die Landesliga – und das trotz zehn Punkten Rückstand zum Jahreswechsel!

 

Mit Trainer Norbert Hütter konnte man trotz eines Durchschnittsalters von nur noch 21 Jahren eine aufregende Landesliga-Saison 2008/09 mit dem Klassenerhalt erfolgreich beenden. Und auch in der Spielzeit 2009/10 reifte eine junge schlagkräftige Truppe heran, der am Ende der Saison leider die Luft ausging. Der erneute Abstieg in die BOL war die Folge.

 

Thomas Adler, Ex-Profi und bisher Jugendcoach bei der SG QUELLE Fürth, übernahm den Neuaufbau in der Spielzeit 2010/11. Dazu baute er vorrangig Jugendspieler aus dem eigenen Nachwuchsbereich in das Herrenteam ein und behielt diesen "Jugend-Stil" während der gesamten Dauer seines Engagements in Dambach, immerhin fünf Jahre, bis zum Saisonende 2014/15 bei. In dieser Zeit gelang der erneute Aufstieg in die Landesliga, die mittlerweile nur noch die sechshöchste Spielklasse war. Hier etablierte man sich allerdings als Spitzenteam, lediglich der Aufstieg blieb dem Coach und seinem Team bis zum Schluss verwehrt.

 

Seit Saisonbeginn 2015/16 wird die Mannschaft von Trainer Patrick Frühwald trainiert. Der ehemalige SG QUELLE-Spieler (Regionalliga) setzte die Erfolgsgeschichte nahtlos fort. Auch unter seiner Regie spielte die Mannschaft aus Eigengewächsen eine führende Rolle in der Landesliga Nordost. Aber wieder musste man einem Nachbarverein, hier SC Feucht, den Aufstieg überlassen. In der aktuellen Saison 2016/17 steht man nun wieder an der Tabellenspitze und schickt sich an als "Herbstmeister" auch bis zum Ende der Saison ganz oben zu bleiben.