Ju Jutsu Kids

Dynamik pur

JuJutsu

Hallo,

auf dieser Seite werden in unregelmäßiger Reihenfolge Informationen rund um die Kampfkünste eingestellt.

Wir hoffen Ihr / Sie haben viel Spaß beim Lesen und Stöbern.

die Trainer und Abteilungsleitung Ju Jutsu

JuJutsu

Gedankensplitter

Doug Marcaida, Marcaida Kali

"Relax and be lazy"

 

Ray Dionaldo, Filipino Combat Systems

"Stick seeks Bone, Steel seeks Flash"

 

Ju Jutsu

Ju - japanisch: sanft

Jutsu - japanisch: Kunst

Ju Jutsu: die sanfte Kunst, die Kunst des Nachgebens

JuJutsu

12 Goldene Regeln

Die 12 Goldenen Werte- und Verhaltensregeln

 

  1. Pünktlichkeit
  2. Höflichkeit
  3. Selbstbeherrschung
  4. Respekt
  5. Ehrlichkeit
  6. Ernsthaftigkeit
  7. Freundschaft
  8. Mut
  9. Hilfsbereitschaft
  10. Sauberkeit
  11. Gesundheit
  12. Bescheidenheit

JuJutsu

Ausrüstung

Ju Jutsu

  • Ju Jutsu Anzug
  • Badelatschen für den Weg von der Umkleide zum Dojo
  • Tiefschutz für männliche Ju Jutsu-Ka
  • Handschützer
  • Schienbein- / Spannschützer
  • Trainingswaffen

Filipino Martial Arts

  • 2 Rattan-Stöcke, ca. 65-70cm lang
  • Trainingsmesser
  • Handschutz / Boxhandschuhe
  • Trainingshose ohne Metalteile + T-Shirt
  • Tiefschutz
  • Schutzbrille

 

weitere Ausrüstungsgegenstände je nach persönlicher Vorliebe und Trainingsübungen, z.B.

  • Kopfschutz
  • Handschuhe für Waffentraining
  • weitere Traningswaffen

JuJutsu

Technikgruppen

Im Ju Jutsu (und auch den anderen Kampfkünsten) werden die Techniken in sog. Technikgruppen eingeteilt. Eine Einteilung kann sich dabei auf ein gemeinsam zugrunde liegendes Prinzip oder andere Gemeinsamkeiten beziehen. Bei der Einteilung der Wurftechniken z.B. gibt es verschiedene Klassifizierungsmerkmale, so dass eine Technik auch mehreren Gruppen zugeordnet werden kann.

Technikgruppen von waffenlosen Techniken 

 

 

  • Atemitechniken

    • Schlag-,
    • Stoß- oder
    • Tritttechniken

  • Techniken der Bewegungslehre

    • Stellungen und Positionen

      • im Stand
      • in der Bodenlage

    • Positionswechsel

      • Schritte
      • Schrittdrehungen
      • Positionswechsel am Boden

  • Falltechniken

    • amortisierende Techniken / Stürze
    • rotierende Techniken / Rollen

  • Bodentechniken

    • Haltetechniken
    • Hebeltechniken
    • Würgetechniken

  • Hebeltechniken

    • Streckhebel
    • Beugehebel
    • Drehhebel
    • kombinierte Hebel

      • Drehstreckhebel
      • Drehbeuegehebel

  • Wurftechniken

    • Selbstfall-,
    • Hand-,
    • Hüft-,
    • Körper-,
    • Bein-,
    • Fußwürfe

  • Würgetechniken

    • Stand
    • Boden

  • Sicherungstechniken

    • Festlege-
    • Aufhebe- oder
    • Transporttechniken

  • Nervendrucktechniken

 

Bei der folgenden beipielhaften Aufzählung handelt es sich im Gegensatz zur nebenstehenden weniger um eine Einteilung der Techniken, sondern eher um eine Klassifikation der Hilfsmittel, wie sie in vielen (insbesondere asiatischen) Kampfkünsten üblich ist. Auch diese Aufzählung ist natürlich nicht vollständig. Die Aufzählung setzt den Schwerpunkt auf Hilfsmittel der Filipino Martial Arts.

Techniken mit Hilfsmitteln / Waffen

 

  • Stock

    • kurze, handbreite Stöcke (Palm Stick, Kubotan)
    • kurzer Stock (65-70 cm, Rattan fürs Trainig)
    • Hanbo (90-100cm)
    • Jo (120-130cm)
    • Bo (180cm)
    • chines. Langstock (250cm)

  • Messer

    • klappbare (Taschen-) Messer

      • zum Öffnen mit zwei Händen
      • zum Öffnen mit einer Hand

        • Einhandmesser
        • Flipper
        • Spring- und Fallmesser
        • Balisong (in Deutschland ist der Besitz nicht mehr erlaubt)

    • feststehende Messer

      • Fingermesser, sehr kurze Messer
      • Neck Knife
      • Dolche
      • etc.

  • Schwert

    • europäische Einteilungen

      • Dolch
      • Einhandschwert
      • Ein- und einhalbhänder
      • Bihänder
      • Rapier
      • Dolch und Schwert

    • asiatische Einteilungen

      • Espada (verschiedene Ausführungen und Formen)
      • Espada y Daga (Dolch und Schwert)
      • Säbel

    • bewegliche Gegenstände

      • Sarong
      • Kette
      • Nunchaku (in Deutschland verbotene Gegenstände)

  • Alltagsgegenstände

    • Schlüsselbund
    • Handy
    • Taschenlampe
    • Tasche
    • Schlagwerkzeuge

      • Tactical Tomahawks
      • Alltagsbeil
      • Hammer

    • asiatische Alltagsgegenstände, aus denen sich Waffen entwickelt haben

      • Tonfa, Einsatzstock
      • Sai

Mit diesen Hilfsmitteln lassen sich Techniken aus den Technikgruppen, wie sie oben bei den waffenlosen Techniken aufgeführt sind, ausführen. Ein Stock kann als Hilfsmittel für eine Schlag- oder Stoßtechnik eingesetzt werden, genauso aber als Hilfsmittel für eine Würge-, Hebel- oder Nervendrucktechnik.

Der Einsatz eines Hilfsmittels oder Techniken ohne Hilfsmittel richtet sich nach der jeweiligen Notwehr- oder Nothilfesituation.

JuJutsu

Distanzen

Im folgenden Abschnitt sollen verschiedene Begriffe zum Thema "Distanzen in den Kampfkünsten" aufgeführt werden. Die Bedeutung der Begriffe ist in unterschiedlichen Kampfkünsten oder Stilrichtungen mitunter unterschiedlich.

 

Im waffenlosen Stilen werden häufig die Begriffe

  • lange  Distanz
  • Halbdistanz
  • Kontakt oder Infight benutzt.
  • Die Halbdistanz wird dabei meist noch in die
  • lange Halbdistanz und
  • kurze Halbdistanz unterschieden.

Blascke und Ruddies unterscheiden in ihrem Stil, der Filipino Fighting Arts, folgende Distanzen:

  • projectile weapon range
  • throwing weapon range
  • kicking and  stick / sword range
  • punching and knife range
  • trapping range
  • grappling range

In den Filipino Martial Arts werden auch geläufig die Begriffe

  • largo
  • medio
  • corto
  • corto corto

zur Beschreibung von verschiedenen Distanzen benutzt.

 

Wer gerne mehr wissen möchte, was diese Begriffe bedeuten, ist herzlich zum Training eingeladen.   :-)

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Atemi

Das Prinzip der Atemitechniken

 

beruht darauf, dass ein Schlag, Stoß oder eine Tritttechnik mit äußerster Konzentration, Kraft und Schnelligkeit auf möglichst kurzem Weg das Ziel erreicht, für einen Moment Kontakt mit der fremden Masse aufnimmt und die Energie auf diese überträgt. Die Wirkung kann noch dadurch erhöht werden, dass mit einer relativ kleinen Auftrefffläche ein Ziel getroffen wird. Die Atemitechnikem werden in zwei Hauptgruppen eingeteilt und zwar in geradlinige und kreisförmige Bewegungen.

(Quelle: Informationsmaterial der JJ ÜL-Ausbildung und frühere Ausgaben des JJ 1x1)

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Bewegungslehre

Das Prinzip der Bewegungslehre

beruht darauf, sich in einem Angriffs- oder Verteidigungsfalle ökonomisch von einer ungünstigen Stellung in eine günstige Position zu bewegen. Sie dient ferner zur Vorbereitung und Dynamisierung von Folgetechniken. Hierbei kommen sowohl geradlinige wie kreisförmige Bewegungen zum Einsatz.

(Quelle: Unterlagen der JJ ÜL-Ausbildung und frühere Ausgaben JJ 1x1)

 

Bemerkung:

Neben der obigen Beschreibung des Prinzips darf die Bewegungslehre bei Ausführung einer Technik (insbesondere bei Hebel- und Wurftechniken) nicht vernachlässigt werden.

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Hebel

Das Prinzip der Hebeltechniken

beruht darauf, Gelenke in natürlicher oder gegen die natürliche Bewegungsrichtung zu überdehnen. Die Wirkung eines Hebels ist von der Hebellänge und dem Freiheitsgrad des Gelenks abhängig. Je größer der Hebelarm und je weniger Freihietsgrade - z.B. Scharniergelenk - ein Gelenk hat, umso größer ist die Wirkung.

 

Die Hebel werden in drei Hauptgruppen eingeteilt und zwar in

  • Beuge-,
  • Streck- und
  • Drehhebel

Als ergänzende uns sehr wirkungsvolle Gruppen gibt es die Kombinationshebel

  • Drehstreck- oder
  • Drehbeugehebel

(Quelle: Unterlagen der JJ ÜL-Ausbildung und frühere Ausgaben des JJ1x1)

 

Bemerkung:

Zur Vorbereitung einer Hebeltechnik ist auf eine entsprechende Technik zur Ablenkung (Schocktechnik) und ein gebrochenes Gleichgewicht des Gegners zu achten.

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Wurf

Das Prinzip der Wurftechniken

beruht darauf, den zu werfenden Gegner unter Ausnutzung seiner Kraft und Bewegung durch Zug oder Druck aus dem Gleichgewicht zu bringen und ihm seine Unterstützungsfläche zu nehmen. Dies kann durch Stoppen, Weiterleiten oder Wegfegen der Extremitäten in horizontale oder vertikale Bewegungsrichtung erfolgen. Bei einigen Technikgruppen wird der Körperschwerpunkt unterlaufen und der zu werfende Gegner wird vertikal von seiner Unterstützungsfläche weggehoben. Voraussetzung für die Ausführung der Wurftechniken ist ein relativ guter Stand bei dem Ansatz der Technik. Die Ausführung eines Wurfes kann sowohl geradlinig als auch kreisförmig nach vorne, hinten oder zur Seite erfolgen.

(Quelle: Unterlagen JJ ÜL-Ausbildung und frühere Ausgaben JJ 1x1)

 

Phasen eines Wurfes:

  • Positionieren
  • Gleichgewichtbrechen
  • Wurfeingang
  • Wurfausführung
  • Abwerfen

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Weiterführung

Das Prinzip der Weiterführungstechniken

 

beruht darauf, bei der Ausführung einer Hebel- oder Wurftechnik auf Gegenreaktion so zu reagieren, dass die gegenwirkende Kraft voll ausgenutzt werden kann. Diese Kraft wird dann durch den Ausführenden weitergeleitet und verstärkt. Hierbei kommt das Idealprinzip de Ju Jutsu, "Nachgeben, um zu siegen", voll zur Anwendung. Flexibilität, Bewegungserfahrung und gutes Reaktionsvermögen sind hierbei die Grundvoraussetzungen.

(Quelle: Unterlagen der JJ ÜL-Ausbildung und frühere Ausgaben JJ 1x1)

 

Bemerkung

Die obige Beschreibung bezieht sich auf Hebel- und Wurftechniken. Das Prinzip der Ausnutzung einer gegenwirkenden Kraft, wenn eine eigene Technik angesetzt wird, lässt sich auf alle Technikgruppen übertragen.

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Zahlen

Zahlen und Zählweisen in versch. Kampfkünsten.

 

Japanisch

 1 - ichi

 2 - ni

 3 - san

 4 - shi

 5 - go

 6 - roku

 7 - shichi

 8 - hachi

 9 - kyuu

10 - juu

Tagalok (phillipinisch)

 1 - isa

 2 - dalawa

 3 - tatlo

 4 - apat

 5 - lima

 6 - anim

 7 - pito

 8 - walo

 9 - siyam

10 - sampu

zur Übersicht und Aussprache siehe z.B.

 

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