Laufteam

Seboka unerwartet in Berlin. Day pulverisiert Hausrekord

FÜRTH (kief) - Nach dem Gewinn der Bayerischen 10-Kilometer Meisterschaft hatte sich Mitku Seboka von der LAC Quelle auf seine Saisonpause eingestellt. Am Mittwoch, auf dem Weg zum Physio, bekam er einen Anruf von Sebastian Reinwand. Der hatte sich einen Muskelfaserriss in der Wade zugezogen und konnte deswegen beim Berlin Marathon nicht als Tempomacher für die schnellsten Deutschen laufen. Nach kurzer Bedenkzeit sagte Mitku Seboka zu. Am Donnerstag gab´s Carbo-Loading auf bayerische Art mit Kaiserschmarrn und letzte Tipps vom Fürther Marathon Urgestein Reinhard Leibold (Bestzeit 2:13:24 Std.). 

FÜRTH (kief) - Nach dem Gewinn der Bayerischen 10-Kilometer Meisterschaft hatte sich Mitku Seboka von der LAC Quelle auf seine Saisonpause eingestellt. Am Mittwoch, auf dem Weg zum Physio, bekam er einen Anruf von Sebastian Reinwand. Der hatte sich einen Muskelfaserriss in der Wade zugezogen und konnte deswegen beim Berlin Marathon nicht als Tempomacher für die schnellsten Deutschen laufen. Nach kurzer Bedenkzeit sagte Mitku Seboka zu. Am Donnerstag gab´s Carbo-Loading auf bayerische Art mit Kaiserschmarrn und letzte Tipps vom Fürther Marathon Urgestein Reinhard Leibold (Bestzeit 2:13:24 Std.). 

 

 

Am Freitag dann, nach dem Ende des Deutschkurses, ging es endlich nach Berlin. Die Vorgabe war klar: Halbmarathon in 1:06 Stunden und das Tempo bis 25km halten. Danach sollte Schluss sein. Im Rennen stellte sich kurz nach dem Start heraus, dass der Kenianer, der das Tempo bis km 30 machen sollte die Gruppe irgendwie verpasst hatte.

 

Mit 1:06:02 Stunden ging die Gruppe mit Julian Flügel und Philipp Pflieger bei der Halbmarathon Marke durch, nach 1:18:26 Stunden wurden die 25km erreicht. Mitku Seboka hatte da schon zugestimmt noch bis 30km Tempo zu machen. Als diese mit 1:34:10 Stunden erreicht wurden, beendete der Schützling von Theo Kiefner das Rennen. „Wenn das Knie nicht geschmerzt hätte, wäre ich sogar durchgelaufen,“ meinte er nach dem Rennen. Pflieger lief starke 2:12:50 Stunden und auch Flügel lief mit 2:13:57 Stunden neue persönliche Bestzeit.

 

 

So schnell sollte es für die übrigen Läufer des LAC Quelle nicht werden. Der Veitsbronner Björn Day wollte unter 2:40 Stunden laufen und Michael Kratschmer hatte sich die drei Stunden als Ziel gesetzt. Beide liefen ihr Rennen sehr kontrolliert und sicher. Mit 2:36:58 Stunden blieb Day klar unter den 2:40 Std und war dementsprechend happy. Dazu hatte er auch allen Grund. Sein alter Hausrekord stand bei 2:44:11 Stunden. Auch Kratschmer blieb mit 2:56:07 Stunden deutlich unter seinem Ziel der drei Stunden Schallmauer.