Es sollte wohl nicht sein...

Die Siegesserien der Damen 1 des TV 1860 Fürth hat nun leider doch ein Ende gefunden. Jedoch kann man sich mit dem Ergebnis trotz allem blicken lassen. Denn am Sonntag ging es gegen den TSV Ansbach - das Team, welches sich als Ziel den Einzug in die 2. Bundesliga vorgenommen hat.

Aber jetzt erst einmal alles von Anfang an. Angefangen bei der Teamaufstellung, welche schon wieder eine leichte Veränderung mit sich brachte. Somit konnte diesen Sonntag das Mannschaftsküken Annika Knebel nicht auf der Mittelposition aushelfen, da sie in Bayreuth auf der Nordbayerischen U18 im Einsatz war. Dafür stand Victoria Polubok wieder zur Verfügung und stellte zusammen mit Susanne Dölle unseren Block auf der Mittelposition. Zwei weitere Mittelblockerinnen, Maria Wirth und Lisa Weiß, durften das Spiel leider krankheits- und verletzungsbedingt nur von der Bank aus verfolgen. Dafür standen uns Mäx Wallner und Laura Reim aus der Damen 2 als Auswechseloption zur Verfügung.


16 Uhr war es dann soweit und der erste Satz begann. Dieser verlief ziemlich ausgeglichen. Ansbach lag die ersten Punkte meist vorne, aber nie außer Reichweite für die Fürther Mädels. Nachdem sich die Aufschlagsituation auf Fürther Seite etwas stabilisiert hatte, konnte mit 19:16 in Führung gegangen werden. Anstatt den Satz einfach nach Hause zu fahren, schlichen sich jedoch einige Schusselfehler ein und schnell fanden sich die beiden Mannschaften bei einem ausgeglichenen 21:21 wieder. Die Fürther Mädels schafften es einfach nicht souverän zu punkten und mussten den Satz schließlich mit einem Punktestand von 22:25 an die Ansbacher abgeben.


Doch bei einem verlorener Satz ist noch lange nichts entschieden. Voll motiviert ging es also in den zweiten Satz. Von Anfang an lagen die Fürther Mädels in Führung. Die Angriffe kamen gezielter, die Annahme stabilisierte sich und der Aufschlagdruck war auch wieder zu spüren. Nach zwei grandiosen Aufschlagserien unserer Mittelblockerinnen Susanne Dölle und Victoria Polubok stand es plötzlich 21:10 für die Heimmannschaft. Dieser Vorsprung konnte von den Ansbachern nicht mehr eingeholt werden. Somit ging der zweite Satz mit einem 25:13 zu Ende.


1:1 in den Sätzen, heißt alles beginnt wieder von vorne und genauso war es dann auch. Wie im ersten Satz konnten die Fürtherinnen am Anfang noch gut mithalten. Beim 10:11 riss jedoch der rote Faden und das Spiel wurde wieder einmal zur Kopfsache. Ungenaues Spiel bei den Dankebällen, Aufschlagfehler, Angriffe ohne Druck. Die Schlussfolgerung dieser unglücklichen Aneinanderreihung kann sich jeder selber ausmalen. Der Satz musste mit einem 15:25 an die Ansbacher Mädels abgegeben werden.


Vierte Satz - es könnte der Letzte sein. War es aber nicht, denn die Fürther Mädels liefen zwar am Anfang wieder nur hinterher, konnten ab Satzmitte das Spiel zu ihrem Gunsten drehen. Somit stand es nach einem 5:8 mal schnell 21:18. Nach vier weiteren Pünktchen konnte der Satz und infolgedessen auch der erste Punkt gewonnen werden (25:22).


Und auch das Spiel im fünften Satz kam dem einen oder anderen bekannt vor. Denn auch hier konnte zu Beginn gut mitgehalten werden und doch fehlte die Power bis zuletzt souverän zu punkten. Leider überließen die Fürther Mädels den Ansbachern dann den fünften Satz mit einem 12:15.


Schade, dass es am Ende dann doch nicht ganz gereicht hat, aber ein Punkt konnte den Ansbachern dennoch abgenommen werden. Dank diesen einen Punktes stehen die Damen 1 des TV 1860 Fürth nun auf Platz drei der Tabelle.


Vielen Dank an die lautstarke Unterstützung unserer treuen Fans und an die vielen Helferlein am Verkauf, den Wischern und Ballrollern, dem Hallensprecher und DJ und dem Schiedsgericht ohne die ein solcher Spieltag nicht möglich gewesen wäre. DANKE!

 


Für den TV 1860 Fürth spielten: Susanne Dölle, Anastasia Iltner, Victoria Polubok, Stephanie Hofmann, Juliane Dorant, Juliane Flessa, Laura Reim, Mäx Wallner, Katja Holstein