Schwieriges Wochenende mit versöhnlichem Ende für die Damen 1

Am Samstag reisten die Damen des TV 1860 Fürth nach Eiselfing. Trainer Matthias Lompa konnte, wie auch schon im Spiel gegen Ansbach nicht aus seinem vollem Kader schöpfen und reiste mit lediglich 8 Spielerinnen nach Eiselfing. Das Ziel war klar, eine bessere Leistung als in der vergangenen Woche zu zeigen.

Die ersten beiden Sätze begannen ausgeglichen, doch gelang es den Gastgeberinnen in beiden Sätzen sich abzusetzen und diese auch zu gewinnen. Die Fürtherinnen konnten nicht genug Druck im Aufschlag entwickeln und auch in der Block und Feldabwehr waren sichtbare Lücken vorhanden.

Im dritten Satz konnten die Gäste ihren Abstand gering halten und so blieb es bis zum Ende des Satzes spannend. Und so gelang es den Fürtherinnen, den dritten Satz für sich zu entscheiden. Der vierte Satz verlief, nach der guten Leistung am Ende des dritten Satzes, leider nicht so wie die Gäste sich dies gewünscht hätten. Der Schwung der letzten Punkte konnte nicht mit in den vierten Satz genommen werden. Probleme im Sideout und stark aufspielende Eiselfingerinnen sorgten dafür ,dass der Satz sehr schnell mit 25-13 für die Gastgeberinnen endete.

So musste die Heimreise erneut mit keinem Punkt im Gepäck angetreten werden und es galt den Fokus auf den nächsten Tag zu legen.

 

Am Sonntag begrüßten die Fürtherinnen die Damen des TV/DJK Hammelburg in der heimischen Halle. Die Gäste bilden das Schlusslicht der momentanen Tabelle der dritten Liga Ost, doch sorgte dies nicht für vorzeitigen Optimismus, da die Damen des TV 1860 Fürth nur einen Platz davor zu finden sind.

Nach langer Verletzungspause stand Mittelblockerin Sabine Stadler zum ersten Mal im Staraufgebot des TV Fürth. Und auch Laura Reim aus der 2. Damenmannschaft war gekommen, um die Mannschaft von Matthias Lompa gegebenfalls unterstützen zu können.

Die Mannschaft arbeitet von Beginn an gut in der Annahme und auch der nötige Druck im Angriff war diesmal vorhanden. Auch wenn der ein oder andere Ball in der Abwehr noch in das Feld fiel, konnte der erspielte Abstand gehalten werden und so konnte schon nach guten 20 Minuten der erste Satz gewonnen werden. Auch im zweiten Satz setzten sich die Gastgeberinnen schnell ab und bis zum Stand von 22:16 sah es so aus, als ob sich Satz eins wiederholen würde. Doch dann kämpften sich die Gäste bis auf 21:22 heran. Es gelang nicht den notwendigen Punkt im Angriff zu machen und die Gäste spielten dafür in Abwehr und Angriff stark auf. Doch dann gelang der lang ersehnte Punkt und der Satz endete mit 25:22 für die Gastgeberinnen. Im dritten Satz zeigten die Fürtherinnen eine gute Leistung in Abwehr und Annahme und punkteten am Netz. Somit konnte das Spiel mit 3:0 gewonnen und ein kleiner Sprung in der Tabelle auf den 9. Platz gemacht werden.