Es sollte ein bitterer Spieltag werden ...

Nach einer mehrwöchigen Spielpause ging es zum vorentscheidenden Spiel
nach Altdorf zum ungeschlagenen Tabellenführer. Wollte man mit dem Aufstieg in
die Landesliga noch was zu tun haben, musste das Spiel gegen das junge Altdorfer
Team gewonnen werden - und das zweite gegen Ebermannstadt natürlich auch.

Der erste Satz gegen Altdorf verlief ausgeglichen mit dem besseren Ende für die Gastgeber (22:25). Im zweiten Satz lief es blendend für uns. Es gelang, eine 20:11 Führung heraus zuspielen. Dann kam es zum kaum zu erklärenden Bruch in unserem Spiel. Unser Trainer Stefan Fürst wechselte Zuspielerin und eine Mittelblockerin. Er erwartete ein langes anstrengendes Spiel, bei dem alle Spielerinnen gebraucht würden und gleichmäßig belastet werden sollten. So der Plan des Coach ....

Es sollte anders kommen. Punkt um Punkt robbten sich die Altdorferinnen heran. Trotzdem hieß es gegen Ende des Satzes noch 23:18. Auch nach einem, wohl verspäteten Rückwechsel schafften wir es tatsächlich nicht, die noch notwendigen zwei Punkte für den Satzgewinn zu machen. Ganz ganz bitter ging der Satz mit 24:26 an Altdorf. Dieses vor allem emotionale Desaster wurde von den Spielerinnen nicht verkraftet. Satz Nummer drei ging sang- und klanglos 12:25 verloren. Die Spielerinnen ließen die Köpfe hängen.

Ein Spiel Pause half, wie sich herausstellen sollte nicht wirklich. Gegen Ebermannstadt wollten es alle besser machen und das gelang auch, allerdings nur einen Satz lang. Dominant im ersten Satz (25:11) glaubten alle an einen Sieg. Doch es folgte wieder ein Bruch, den sich keiner erklären konnte, diesmal ohne Spielerwechsel. Mit sage und schreibe 14:25 verschenkten wir den zweiten Satz und dann lief nichts mehr. Die Sätze 3 und 4 endeten  19:25 und 23:25. Am Ende die zweite Pleite des Tages mit 1:3.

Regelrecht fassungslos ging es für den Trainer zurück nach Fürth, wo es nach dem Heimspieltag der Herren eine Kabinenparty gab. Dort musste die ein oder andere Flasche Bier herhalten, um das erlebte zu "dämpfen".

Auch die Spielerinnen versuchten den Spieltag mit Pizza, Cocktails und einer Geburtstagsparty (von Denise Messelberger) hinter sich zu lassen. 

Damit ist die Situation in der Saison klar, mit den Aufstiegsrängen haben wir nichts mehr zu tun. Der Blick nach unten in der Tabelle ist beruhigend, da es einigen Abstand zu den Abstiegsplätzen gibt. Das haben sich alle Beteiligten anders vorgestellt. Das Team kann nämlich definitiv deutlich mehr leisten …

Gespielt haben: 

I.Baumann, L. Beck, L. Beierlein, S. Dissberger, C. Etzel,  A. Kleineidam, A. Knebel, D. Messelberger, L. Mürau, L. Reim, C. Scheele, H. Siebert, M. Wallner