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Bericht über die WiWa-Kinderskifahrt 2017

Bericht über die WiWa-Kinderskifahrt vom 06.01. bis 08.01.2017 nach Kössen

Aufgrund der günstigen Lage des Feiertags am Freitag, konnten wir schon morgens zu unserer Skifreizeit aufbrechen und zweieinhalb Tage die Pisten in Kössen unsicher machen. Rechtzeitig vor unserer Reise hat es doch noch so viel geschneit, sodass wir immer ins Tal bis zu unserer Herberge abfahren konnten.

Wir machten uns bei zweistelligen Minusgraden mit 18 aufgeregten Kindern und vier Betreuern, -innen auf den Weg nach Kössen. Im Sportgästehaus Unterberg in Kössen angekommen, mussten wir unser Gepäck erst einmal im Keller zwischenlagern, da die Zimmer noch nicht bezugsfertig waren. Nach einer kurzen Brotzeit waren wir fürs Skifahren bereit. Obwohl alle gut mit Sturmhauben, Schals und Handschuhen ausgestattet waren, taten bei der Kälte (satte – 15°) einigen dennoch die Hände weh. Zum Glück schien wenigstens die Sonne.

Als wir nachmittags ins Jugendhotel zurückkamen, wurden nach etwas aufwärmen erst einmal die Zimmer eingeteilt und die Betten hergerichtet.

Bis zum Abendessen und danach ging es noch ziemlich munter zu bis schließlich nach 22.00 Uhr langsam, nicht nur bei den jüngeren die Müdigkeit siegte. In dem einen Zimmer mussten wir gar nicht mehr die letzte Ansage zur Nachtruhe machen – es schliefen schon alle!

Am nächsten Tag ging es zwar durchs Frühstück gestärkt, aber noch etwas müde gleich wieder auf die Piste. Von der Kälte ließen wir uns heute sowieso nicht mehr beeindrucken. Leider hatten wir nun schon den ersten Ausfall wegen eines Magen-Darm-Infekts, von dem glücklicherweise die anderen Kinder verschont blieben.

Unsere Schilehrer sorgten mit abwechslungsreichen Übungen für kurzweilige Abfahrten, die manchen Kinder auch ein bisschen „abenteuerlich“ – für einzelne auch etwas anstrengend (gehört einfach dazu!) - erschienen.

Insgesamt war jedenfalls eine super Stimmung, da alle die letzten Ferientage noch so richtig genießen wollten. Trotz der vorhandenen elektronischen Spielmöglichkeiten haben die Kinder auch viele andere Spiele gemacht - am zweiten Abend sogar alle zusammen. Die Erwachsenen konnten sich in das „Stüberl“ als jugendfreie Zone zurückziehen, wo es im Laufe des Abends beim Kartenspielen ziemlich fröhlich zuging.

Leider gab es dann am letzten Tag auch noch eine Verletzte zu beklagen. Da nach dem Mittagessen nicht mehr alle Kinder bis zum Schluss fuhren, hatte unsere tapfere Verletzte wenigstens etwas Gesellschaft.

Trotz der Widrigkeiten war es insgesamt eine gelungene Schifreizeit und ich freue mich schon auf die nächste! Hiermit möchte ich an unsere Skilehrer (-in) Stefan, Karolina und Werner noch einmal ganz herzlich Danke sagen! Ohne Euch hätten wir nicht so ein schönes Wochenende gehabt.

Angelika Söllner