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Herbstwanderung Nagelfluhkette

Für unsere diesjährige Herbstwanderung hatten wir uns die Nagelfluhkette im Allgäu ausgeguckt.


Die Nagelfluh-Kammwanderung ist ein Klassiker, der über 8 Gipfel führt.

Nach den gängigen Tourenempfehlungen beginnt die Route an der Bergstation der Hochgratbahn (1706 m) und führt über den Gipfel des Hochgrats (1834 m), des Rinderalphorns (1822 m) zum Buralpkopf (1772 m) und von dort über Sederer, Stuiben (1749 m) und Steineberg zum Mittagberg - Weglänge zwischen Bergstation Hochgratbahn und Bergstation Mittagbahn 14,5 km.

Nachdem unsere 10-köpfige Wandergruppe jedoch Quartier in Immenstadt genommen hatte, bot es sich an, die Tour umgekehrt zu absolvieren. Um 9.30 Uhr morgens starteten wir von der Bergstation der Mittagbahn. Bei wunderbarem Spätsommerwetter konnten wir mit Blick nach links das grandiose Bergpanorama der Allgäuer Alpen, mit Blick nach rechts die Hügel des Alpenvorlandes genießen.

In gemächlichem Auf- und Abstieg gelangten wir zum Steineberg, dessen Gipfel wir über eine 17 m lange Leiter erreichten. Nach kurzer Rast ging es dann noch hoch zum Stuiben, von dem wir dann zur Alpe Gund (1500 m) abstiegen. Dort hielten wir nochmals kurze Einkehr.

Als Jochen das Holzschild las, dass jedem, der einen Witz erzählt, ein Gratisschnaps spendiert wird, gab es für ihn kein Halten mehr. An der Warteschlange vorbei drängte er sich zum Ausschank, um einen Witz aus seinem reichhaltigen Fundus zum Besten zu geben. Schade, dass „Champ“ Wolfgang Wilde nicht dabei war, denn sonst hätte sich unser Aufenthalt wohl über Stunden erstreckt, ohne dass wir unsere Geldbeutel zu sehr belastet hätten.

So ging es nach ca. einer halben Stunde weiter über das Steigbachtal wieder hinab nach Immenstadt, wo wir gegen 18.30 Uhr wieder in unserer Ferienwohnung zurück waren.

 Am nächsten Morgen wurden wir vom Trommeln des Regens geweckt. Da dem einen oder anderen die ca. 1000 - 1100 Höhenmeter vom Vortag noch in den Knochen steckten, beschlossen wir, nur eine kleinere Wanderung im Hügelland nordöstlich des großen Alpsees zu unternehmen.

Vom Ausgangsort Zaumberg wanderten wir über idyllische Feldwege nach Akams, von dort Richtung Eckarts und in einer Schleife wieder zurück nach Akams, wo wir im Gasthaus „Zum lustigen Hirsch“ zum Mittagessen einkehrten.

Wer einmal in die Region kommt, sollte sich dieses urige Wirtshaus nicht entgehen lassen. Service und Essen waren hervorragend und es wird auch ein süffiges Bier gezapft. Gegen 15 Uhr waren wir wieder zurück am Ausgangspunkt in Zaumberg und machten uns auf den Weg nach Hause - ausgenommen Ralf und Petra, die sich mit ihrem Wohnmobil auf ein verlängertes Wochenende eingerichtet hatten.

Hatte es morgens noch so ausgehen, dass wir uns auf einen Regentag einrichten mussten, hatten wir dann riesen Glück und es schien überwiegend die Sonne - nur kurz vor der Einkehr zum Mittag waren wir nochmals einem dreiminütigen Regenschauer ausgesetzt.

 

Herzlichen Dank an Petra, die diese schönen Touren organisiert hat.

 

 

 

gez. Walter Schlund