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beim TV Fürth 1860 e.V.

Nachwuchsarbeit im Turnen trägt Früchte

Die Fürther Turnjungs überzeugten bei den mittelfränkischen Meisterschaften am 25.03.2017 und erkämpften 4x Gold, 3x Silber und 2x Bronze. Mit 16 von 32 Startern stellten die 60er zudem den Großteil der Aktiven des Wettkampfs.

„Eine Standortbestimmung für die Jugendlichen und einen Ausblick in die Zukunft des Fürther Turnens“ hatte Thomas Linser von den 60ern die Mittelfränkischen vorab genannt. Als Verantwortlichen des Männerturnens interessiert ihn auf kurze Sicht, ob die Jugend fit für neue Aufgaben im Ligateam ist. Und für die langfristige Perspektive sind ihm freilich auch die Ergebnisse der 7-12 Jährigem wichtig.
Die ließen sich nicht lange bitten, rieben sich die Hände mit Magnesia ein und turnten was die Geräte hielten.
Gegen Mittag war der Wettkampf beendet und während außen die Sonne schien, strahlten innen die Gesichter der Sieger.

In der AK 7 und 8 waren es Sebastian Langenfeld und Josef Klein, die ganz oben auf dem Treppchen standen(beide TV Fürth 1860). Bei den 9-10 Jährigen siegte Leon Hensler vor Marvin Fedorowicz(beide TV Fürth 1860). Sebastian Bickel (Post SV Nürnberg) kam auf den Bronzerang und lies 8 weitere Starter hinter sich.


Spannend lief der Wettkampf bei den 11-12 Jährigen ab. Hier lieferten sich Magnus Rupprecht (TV Fürth) und Yannik Höfler(TV Heilsbronn) einen harten Kampf. Magnus, der Leistungsträger der 60er lag nach den Ringen, Sprung, Barren und Reck nur 0,6 Punkte zurück und gab sein bestes. An Boden, Pferd konnte Yannik jedoch seinen Vorsprung noch einmal ausbauen und siegte am Ende. Auf den dritten kam Tobias Reuter (ebenfalls TV Fürth 1860).
 
Den Wettkampf der AK 13/14 machten die Heilsbronner unter sich aus. Der 60er Jakob Ammon konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht springen und war chancenlos. Es siegte Jonas Treiber mit deutlichem Vorsprung vor Tim Heckel und Nando Wiessner.
Die eindrucksvollste Show lieferten die Jugendlichen ab. Wie eingangs erwähnt bereiten sie sich bereits auf die Bayerische Turnliga vor und schenkten sich nichts. Am Boden zeigte Fabian eine tolle Übung, die er mit einer Doppelschraube beendete. Dafür hielt Toni am Pferd mit seiner starken Übung dagegen.
An den Ringen legte Fabi wieder eins drauf. Toni ließ sich nicht lang bitten und packte am Sprung seine Trumpfkarte aus. Er zeigte zum ersten Mal seinen Überschlag mit Salto vorwärts in den Stand. Das saß! Auch an Barren und Reck änderte sich nichts mehr. Am Ende siegte Toni Bausewein als Jüngster des Starterfeldes vor Fabian Rhein und Tilman Rupprecht.

„Toni hat heute absolut überzeugt und sich seinen Stammplatz in der Mannschaft verdient. Auch Fabian wird an seinen Spezialgeräten Einsätze erhalten.“, lautete am Ende das Fazit von Thomas Linser.
„Mit Magnus Rupprecht haben wir außerdem einen starken Nachwuchsturner von dem wir in den kommenden Jahren noch viel sehen werden.“