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Leichtathlet Horst Diebel verstorben

Am 15. Oktober 1945 wurde Horst Diebel in Fürth geboren und wuchs im „Eigenen Heim“, dort wo später die LAC Halle errichtet wurde, auf.

Als Kind war er ein begeisterter Fußballspieler. Mit etwa 16 Jahren kam er über den Schulsport vom Hardenberg-Gymnasium zum TV Fürth 1860 in die Leichtathletikabteilung. In dieser Zeit bildete sich ein Sprint-Talentschuppen um Sven Oberhof, Volker Stöckel, und Horst Haßlinger. Bald wurden beachtliche Staffelerfolge mit der B-Jugend gefeiert und zwei Jahre später 1963 wurden Oberhof, Stöckel, Heinemann und Diebel bereits mit 43,0 sec. Dritter bei der Deutschen Jugendmeisterschaft. 1964 lief das Quartett, jetzt mit Horst Haßlinger, beim ersten Versuch 41,5 sec. und wurde auf Anhieb Bayerischer und Süddeutscher Meister. Die Krönung war der Staffelsieg in 41,3 sec. bei der Deutschen Juniorenmeisterschaft in Koblenz. In den folgenden zwei Jahren verteidigte man diese Titel.

 

1966 wurde man zum dritten Mal in Folge Bayerischer Staffelmeister und gewann die Bronzemedaille bei der „Deutschen“ in Hannover mit dem tollen 60er-Vereinsrekord von 40,5 sec. Aber nicht nur in der Staffel konnte Horst Diebel glänzen. Bei Mannschaftskämpfen waren seine Weitsprünge sehr gefragt und sein weitester Sprung wurde mit 7,15 m gemessen. Seine Bestleistungen im Sprint waren 10,6 über 100 m und 21,6 über 200 m. Nach Gründung der LAC Quelle 1970 drängten jüngere Sprinter mit Harald Werner, Klaus-Dieter Jahn und Jörg Baade nach vorne, doch konnte Horst Diebel seine Position in der Staffel behaupten. Man wurde nach einigen Jahren wieder einmal Bayerischer Staffelmeister und Fünfter in Berlin bei der „Deutschen“ mit Jahn, Diebel, Haßlinger und Werner mit neuem LAC-Vereinsrekord von 40,2 Sekunden. Dies war ein absolutes Highlight für die 60er-Sprinter und für Horst Diebel ein schöner Anlass der Leichtathletik Adieu zu sagen.
Die Familie und auch die berufliche Laufbahn bei der Firma Quelle waren inzwischen wichtiger geworden. Trotzdem verlor Horst Diebel den Kontakt zur LAC Quelle nicht. Von April 1978 bis Ende 1982 übernahm er Verantwortung und leitete neben Vorstand Hubert Demmler als „Finanzminister“ die Geschicke des LAC Quelle. In diese Zeit fielen auch die unvergesslichen Meetings, bei denen er als „Geldauszahler“ manch kritische Situation mit kräftigen Kugelstoßern ertragen musste. 
Nach Abschied vom LAC Quelle widmete er sich einige Jahre dem Tennisspiel und noch mehr den Kindern und Enkelkindern. Nach seinem beruflichen Abschied von der Firma Quelle waren große Reisen das Steckenpferd von Horst und Christa Diebel geworden. 

Horst der LAC Quelle wird dich nicht vergessen.


Horst Haßlinger / Bertram Böhm
 


 

 

 

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