Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!

Nach einem spielfreien Wochenende ging es am Samstag, den 30.11., für die Damen 1 vom TV Fürth 1860 zu den Tabellennachbarn nach Augsburg-Hochzoll. Diesmal konnte das mittelfränkische Team leider nicht mit einem vollen Kader anreisen und musste auf Susanne Dölle und Stephanie Hofmann, sowie die weiterhin verletzte Alena Zaytseva verzichten.

 

 

Zu Beginn des Spiels konnten sich die Fürtherinnen bereits in den ersten Minuten einen Vorsprung erarbeiten. Die druckvollen Aufschläge brachten den Augsburger Trainer schnell zum Zugzwang, welcher bei einem Rückstand von 4:10 bereits seine erste Auszeit einsetzen musste. Doch die Fürtherinnen spielten sich in einen Flow und punkteten, vor allem über die Außenposition mit Juliane Flessa und Anna Rosenow, mit gezielten Angriffen. Die zweite Auszeit auf Augsburger Seite (17:24) konnte die Fürtherinnen ebenfalls nicht bremsen. Somit ging der erste Satz mit einem 25:18 an die Damen aus Mittelfranken.

 

Doch die Fürtherinnen blieben dem gegenüber skeptisch und starteten in den zweiten Satz etwas verhalten. Augsburg nutze die Chance ins Spiel zu finden und fand in der Mitte des Satzes schnell Anschluss. Beim Rückstand von 14:17 griff Trainer Matthias Lompa auf Fürther Seite zur zweiten Auszeit. Die Mädels versuchten die Tipps vom Trainer umzusetzen und sich so noch einmal an das Team aus Schwaben heranzukämpfen. Ein Duell auf Augenhöhe gestaltete den Satz bis zum letzten Punkt sehr spannend. Doch den längeren Atem hatten in diesem Falle dann doch die Augsburgerinnen und konnten den Satz mit einem 26:24 für sich entscheiden.

 

Das Team um Spielkapitänin Juliane Doranth spürte jedoch, dass hier mehr zu holen ist. Und das spiegelte sich auch im dritten Satz wider. Die Annahme und Abwehr stand stabil und der Wille endlich mal wieder ein Spiel zu gewinnen, trieb die Angreiferinnen weiter an. Bei einem Zwischenstand von 10:5 für die Gäste musste der Augsburger Trainer seine erste Auszeit zücken.  Daraufhin konnten sich die Schwäbinnen auch zwischenzeitlich wieder auf ein 16:18 herankämpfen, doch es reichte am Ende nicht für den Satzgewinn. Den schnappten sich die Fürtherinnen mit einem Endstand von 25:19.

 

Auf ging es in den vierten Satz. Ein Punkt war schon sicher, doch Fürth wollte mehr. Der Beginn des vierten Satzes ähnelte jedoch eher Satz Zwei. Bei einem Rückstand von 1:5 musste diesmal auf Fürther Seite das erste Mal zur Auszeit gegriffen werden. Die Annahme wackelte, die Aufschläge verloren an Stabilität und Druck. Allgemein schien alles wieder einmal etwas hecktisch zu werden. Jetzt musste Gas gegeben werden, um diesen Satz noch zu drehen. Und genau das geschah dann auch nach dieser ersten Auszeit. Das Team aus Mittelfranken begann die Aufholjagd mit souveränen Blockpunkten und gut platzierten Rückraumangriffen. Und schon stand es 12:11 auf Fürther Seite. Die Zuspielerin Lea Willius setzte ihre Angreiferinnen gekonnt in Szene und versenkte dabei auch noch den ein oder anderen zweiten Ball im gegnerischen Feld. Ob über die Mittel- oder die Außenpositionen konnten die Angreiferinnen solide punkten. Der vierte Satz endete dann nach einem schönen Spiel mit langen und umkämpften Ballwechseln mit einem 25:22 für den TV Fürth 1860.

 

Dieser 3:1 Sieg für die Fürtherinnen bedeutete weitere drei wichtige Punkte auf dem Punktekonto. Dieser Sieg katapultierte die Mädels in der Tabelle wieder ins stabile Mittelfeld. Am kommenden Heimspiel am Sonntag, den 08.12., geht es dann um 16 Uhr in der Julius-Hirsch-Halle gegen den dritten aus der Tabelle, den Dresdner SSV.

 

MVP: Lea Willius

 

Es spielten für den TV Fürth 1860: Doranth, Juliane; Dutz, Michaela; Flessa; Juliane; Holstein, Katja; Jularic, Antonella; Knebel, Annika; Rosenow, Anna, Wagner, Lisa; Willius, Lea;

Trainer: Lompa, Matthias