Neue Spielfeldseite neues Glück - zwei Punkte gesichert!

Am vergangenen Samstag, den 12.10., waren die Damen des TV Fürth 1860 beim Aufsteiger TSV Eibelstadt zu Gast. Die Mädels waren hoch motiviert sich die nächsten drei Punkte zu erkämpfen. Leider konnte der Kader auch dieses Wochenende noch nicht komplett erscheinen. Die Diagonalspielerin Jule Doranth musste krankheitsbedingt pausieren und auch die neu zugestoßene Mittelblockerin, Alena Zaytseva, stand leider an diesem Wochenende verletzungsbedingt nicht zur Verfügung.

Nichts desto trotz kämpfte sich das Team aus Mittelfranken von Anfang an in das Spiel. Vor allem Antonela Jularic konnte gleich im ersten Satz ihre Stärken als Außenangreiferin präsentieren. Bei einem Punktestand von 5:3 wechselte sie zum Aufschlag und brachte die Eibelstädter mit druckvollen Aufschlägen ins Wanken, wodurch diese nicht richtig ins Spiel fanden. Durch die cleveren und harten Angriffe von der Diagonalspielerin Michaela Dutz und der Außenangreiferin Jule Flessa im Zusammenspiel mit einer hochkonzentrierten Mannschaft stand es schnell 12:3 für die Fürtherinnen. Fürth lies keine Lücken mehr offen und beendete den ersten Satz souverän mit einem 25:10.

 

Doch wie es beim Volleyball so ist, beginnt der zweite Satz wieder bei 0:0 und beiden Mannschaften stehen alle Möglichkeit erneut offen. Und genau dies machten sich die Eibelstädter zum Vorteil. Die Gastgeberinnen nutzen die kleinen Konzentrationsschwächen im Aufschlag sofort aus und stabilisierten sich dadurch in der Annahme. Der fehlende Angriffsdruck auf Fürther Seite brachte die Gastgeber schnell zurück ins Spiel. Somit ging der zweite Satz schneller als man schauen konnte mit einem 19:25 an den TSV Eibelstadt.

 

Doch im dritten Satz wechselte Fürth wieder auf die Gewinnerseite und das Team schien wie ausgewechselt. Die Angriffsfront machte wieder Druck und auch die Abwehr und Annahme um Libera Stephanie Hofmann kratzte hinten rum jeden Ball heraus. Somit ging der dritte Satz dann wieder mit einem 25:17 an den TV Fürth 1860.

 

Wie verhext wechselte das Spielgeschehen wieder mit dem Seitenwechsel. Wieder machten die vermehrten Eigenfehler und die leichten Konzentrationsschwächen in der Annahme den Fürtherinnen das Leben schwer. Der vierte Satz ging, viel zu schnell, mit einem 18:25 wieder an die Gastgeberinnen.

 

Nun musste der Tiebreak entscheiden. Im Laufe des Satzes stabilisierte sich jedoch wieder die Annahme sowie die Angriffe der Fürtherinnen. Vor allem Antonela Jularic überzeugt immer wieder durch ihre platzierten Angriffsschläge auf der Außenposition. Auch im Block konnte Annika Knebel über die Mittelposition punkten. Im Zusammenspiel mit Universalwaffe, Susanne Dölle, im Aufschlag konnten die Fürtherinnen dann endlich auch diesen Satz mit einem 15:11 für sich entscheiden und somit mit zwei gewonnen Punkten aus dem Spiel gehen.

 

An den Konzentrationslöchern kann in den nächsten zwei Wochen in Ruhe gearbeitet werden, da das nächste Spiel erst am 26.10 um 19 Uhr in der Julius-Hirsch-Halle gegen TSV Unterhaching stattfindet.

 

MVP in Eibelstadt: Antonela Jularic

Für den TV Fürth 1860 spielten: Dutz, Michaela; Dölle, Susanne; Flessa, Juliane; Hofmann, Stephanie; Holstein, Katja; Jularic, Antonela; Knebel, Annika; Wagner, Lisa; Willius, Lea; Zaytseva, Alena ( Co-Trainer )

Trainer: Matthias Lompa