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WIWA Bergwanderung

Coronabedingt fand die diesjährige Bergwanderung in Bayern statt – im sonnigen Lenggries – naja zumindest teilweise.

Außer Fürth (Stadt und Land) waren nur noch der Landkreis Bad Tölz noch in einer gemäßigten Zone und so hatten wir bis kurz vor dem Wochenende schon Angst, dass die Fahrt nicht stattfinden kann.

Aber der Reihe nach. Von 13 angemeldeten Teilnehmern hatten wir schon am Start einen Schwund von 30% - aber Gott sei Dank keine Corona-Ausfälle. Die restliche Truppe traf sich optimistisch – wetterbedingt – am Freitag in Lenggries bei unserer 82jährigen Hauswirtin, die ihre 9-Zimmerpension gut im Griff hat. Fragen nach dem Hausherrn bitte an Herbert Helm richten.

Leider meinte es der Wettergott mit dem Wetter am Samstag nicht so gut und wir mussten den Weg über die Achselköpfe zur Benediktenwand mit dem Weg zur Lenggrieser Hütte/Seekar tauschen. Aber schon am Start war nur noch leichter Nieselregen angesagt – man beachte das coronataugliche Gruppenfoto.

Ab ca. 1200m wurde es dann weiß und am Gipfel (zumindest wir haben es so definiert) waren 20 cm geschlossene Schneedecke. Was unsere überhitzten Frauen zum Ausziehen brachte ist uns immer noch ein Rätsel.

Der anschließende Kaiserschmarrn auf der Lenggrieser Hütte mit kandiertem Zucker bleibt dem Autor auf jeden Fall in sehr guter Erinnerung. Auf dem Abstieg kam zum Schluss sogar noch die Sonne zum Vorschein.

Der Sonntag wurde etwas ruhiger zur Denkalm angegangen. Der Weg war weniger anstrengend und lang, dafür durften wir die Pause aber in der Sonne verbringen. Den anschließenden Heimweg traten die Fahrgemeinschaften dann über Tegernsee äh Kaffeetrinken oder noch einen kleinen Zwischengipfel getrennt an. Es kamen aber alle wieder gesund zu Hause an und das ist in den aktuellen Zeiten das Wichtigste.

 

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WIWA Fahrt ins Blaue

Fahrt ins Blaue

 

Nach reiflicher Überlegung hat die Vorstandschaft beschlossen, auch 2020 diese beliebte Tour durchzuführen, wenn auch die Corona-Situation die eine oder andere Einschränkung mit sich bringt. Die erfreuliche Zahl von 40 Teilnehmern gab uns die Bestätigung, dass wir mit dieser Entscheidung richtig lagen. Die Fahrt führte uns diesmal nach Eichstätt. Von Ortsmitte aus starteten wir zur Rundwanderung „Über den Dächern von Eichstätt“. Nach einem kurzen Anstieg gelangten wir auf einen Höhenweg, der durch herrlichen Mischwald führte und immer wieder schöne Blicke auf die Stadt und die auf der Höhe dahinter gelegene Willibaldsburg ermöglichte.

Unter den Augen von Mutter Maria konnten wir dann die kleine Stärkung nachholen, die dem für die Busfahrt geltendem Hygienekonzept hatte zum Opfer fallen müssen. Nach einer kurzen Einkehr im Restaurant Schönblick erreichten wir nach ca. 2-stündiger Wanderung die Willibaldsburg mit ihrem berühmten Bastionsgarten. Leider waren die meisten exotischen Pflanzen bereits in ihr Winterquartier verbracht worden. Weiter ging es wieder auf der Höhe mit Blick ins Altmühltal- zur einen Seite auf Eichstätt, zur anderen Seite auf Kloster Rebdorf- bis zur Frauenbergkapelle. Dort kürzten wir den Rundweg ab, um noch vor Einbruch der Dunkelheit Eichstätt zu erreichen und Interessierten die Möglichkeit zu geben, dieses herrliche Barockstädtchen zu besichtigen. Im Gasthof Trompete in Ortsmitte fand die Tour bei süffigem Bier, gutem Essen und – besonders erwähnenswert- schneller und freundlicher Bedienung ihren Abschluß. Kulinarisches Highlight dieser Wirtschaft ist ein 1000 g- Schäuferla, das selbst ein so starker Esser wie unser Thomas Gareis nicht aufzuessen vermochte. Die traditionelle Dia-Show unseres Vorstands mit Rückblick auf die Veranstaltungen des laufenden Jahres musste leider aufgrund der räumlichen Gegebenheiten ausfallen- wird aber sicher im Rahmen der nächsten Veranstaltungen nachgeholt werden.

Gegen 21.30 kamen wir müde, aber zufrieden, daß wir trotz Corona die Fahrt durchgeführt haben, wieder zuhause an. Gottseidank ist auch kein Infektionsfall aufgetreten.

 

W.Schlund

 

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Campingwochenende in Pielenhofen an der Naab vom 24. - 26.7.2020

Nachdem das von Petra Werner vorgeschlagene Campingwochenende am Brombachsee, zuerst wegen Corona, dann wegen überfüllter Campingplätze scheiterte, wurde durch einen Vorschlag von Kurt Hüttlinger, dann ein Ausweichcampingplatz in Pielenhofen an der Naab gefunden. Im nach hinein muss man sagen, das war eigentlich ein Glücksgriff. Am Freitagnachmittag sind dann mit 3 Wohnmobilen und 2 Wohnwagen, (Susanne und Kurt; Blanka und Rudi; Nazfret und Curtis; Meixia und Werner; Gabi und Rainer; Petra), nacheinander eingetrudelt. Nach dem Abendessen in dem schönen Biergarten der Campingplatzgaststätte, waren noch alle ziemlich lange, um das auf diesem Campingplatz erlaubte, Lagerfeuer gesessen. Samstag früh kamen noch Elke und Jochen dazu. Da Petra für den Samstag eine ca. 4 stündige Kanutour auf der Naab organisiert hatte, ging es am Samstag früh nach Pielenhofen. Von dort war der Transport zum Einstieg der Kanutour hinter Kallmünz organisiert. Auf halber Strecke der Kanutour, wurde im Landgasthof Birnthaler Pause gemacht.

 

Wie der Zufall halt spielt, hatte Rainer am Freitag Geburtstag und prompt war auch für Freibier gesorgt, deshalb stand am Samstagabend einem gemütlichen Grillabend nicht mehr im Wege. Für den Sonntag haben sich einige noch eine kleine Wanderung vorgenommen. Aber das Wetter hat leider nicht mitgespielt, trotzdem haben sich Gabi, Rainer, Curtis und Nazfret zu einer Wanderung entschlossen, wurden dann aber prompt durchnässt. Der Rest der Gruppe hat sich auf die Heimfahrt gemacht. Es wurde von allen als gelungenes Wochenende beurteilt und gleich eine Wiederholung angeregt.

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WiWA Sondwendfeier 2020

Den Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen hatten wir es zu danken, daß wir unsere Sonnwendfeier auf dem Leitsberghaus in Thuisbrunn am 04.07. doch noch kurzfristig stattfinden lassen konnten. Natürlich nur, da unsere Freunde vom DAV für ihre Liegenschaft ein Hygienekonzept erstellt hatten, ohne das geht derzeit ja gar nichts.Das Hygienekonzept wurde unsererseits insofern konsequent umgesetzt, als allein unser Präsident Jochen im Haus nächtigte. Die übrigen Teilnehmer waren mit eigenem Wohnmobil angereist, soweit sie übernachten wollten, bzw. machten sich spätabends wieder auf den Heimweg. Insgesamt 22 Teilnehmer hatten sich eingefunden, eine erfreuliche Zahl, nachdem man eine Woche vorher noch von einem Ausfall der Veranstaltung hatte ausgehen müssen .

Das traditionelle Starzeltunier gewann souverän das Duo Marie und Michael, auf dem 2.Platz landeten punktgleich Leni und Günther sowie Silke und Jochen. Den gesonderten Hinweis an das Siegerpaar, daß die Preise in Gestalt eines Rings Stadtwurst, Brot, Gurken und Senf üblicherweise zum gemeinsamen Verzehr gedacht sind, hätte sich das Preisgericht sparen können- harmonisch wurde alles gerecht verteilt und auch das erste Faß Bier war schnell geleert. Gegen Einbruch der Dämmerung wurde dann der etwas schief geratene Feuerstoß entzündet und das Frankenlied erscholl in all seinen Strophen als Auftakt unserer sängerischen Bemühungen. Natürlich durfte auch der obligatorische Sprung über das Feuer nicht fehlen, auch wenn es immer weiter niederbrennen muß, bis die nicht jünger werdenden Wagemutigen sich den Sprung zutrauen.

Bis gegen 0.30 genossen die letzten Feuerteufel den Blick vom Leitsberghaus in die mondhelle Landschaft- schee war´s widder!