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Schibasar WIWA

Schibasar

Wenn an einem tristen Novembersonntag morgens um 8.30 schon eine  Menschenschlange auf Einlass in die Turnhalle wartet, weiß der Insider: es ist wieder Schibasar! Die Bilder in der Halle ähnelten denen, die man früher vom Sommerschlußverkauf bei Quelle kannte. Ein Kind kam im Gedränge den Eltern abhanden und mußte von der Bühne herunter ausgerufen  werden-sonst lief alles reibungslos ab. Viele Besucher bestätigten uns, dass wir den bestorganisierten und vom Angebot her attraktivsten Schibasar in der Region durchführen. Dieses Lob wollen wir gerne an die zahlreichen Helfer weitergeben, natürlich auch mit einem herzlichen Dank für ihren Einsatz.

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Fahrt ins Blaue am 19.10.

Am 19.10. war es wieder so weit-  ein bis auf den letzten Platz besetzter Bus startete mit unbekanntem Ziel vom Parkplatz  des TV 1860 zu unserer alljährlichen Fahrt ins Blaue. Die Teilnehmer wollten es nicht glauben, als der Bus bereits nach 5 km in Wachendorf bei der Weinstube Zeitinger halt machte, hatte die friday- for -future Bewegung schon auf die Routenplanung durchgeschlagen oder was?

Unser Vorstand Jochen Übelacker lieferte uns schnell die Lösung: der Zwischenstop hatte einen rein kulturellen Hintergrund, wir waren zu einer Dichterlesung geladen. Für nahezu 1 Stunde führte uns der fänkische Mundartdichter Helmut Haberkam in sein Schaffen ein. Daß gleich bei der ersten Lesung einer der zahlreichen Abstiege des ruhmreichen Clubs aus der Nachbarstadt thematisiert wurde, ließ bei dem einen oder anderen Hörer eine gewisse Schadenfreude aufkommen- und so kurzweilig blieb es dann auch. Fazit: der Ur-Franke trägt einen Hang zum Philosophen in sich – mit leichtem Schlag zur tragischen Gestalt.

Kulturell gestärkt ging es dann weiter nach Virnsberg, konkret zur  dortigen Burg der Deutschordensritter. Hier teilte sich das Feld in 2 Gruppen - Gruppe 1 absolvierte zuerst die Rundwanderung und führte anschließend die Burgbesichtigung durch, die andere Gruppe gab sich mit der

Besichtigung zufrieden. Die Geschichte der im 11.Jahrhundert gegründeten Burg zeigte auf, daß bereits im Mittelalter der Immobilienspekulation Tür und Tor geöffnet war, die Besitzer gaben sich die Klinke in die Hand, zumindest bis wieder einmal der Nürnberger Burggraf zuschlug. Durch eine Schenkung gelangte die Burg letztendlich in den Besitz des Deutschordens, wo sie bis zur Säkularisation im Jahre 1806 dann verblieb. Leider unterblieben seither bedeutsamere Unterhalsmaßnahmen, so daß sich die Burg in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand befindet. Für den aktuellen Investor- eine Münchener Immobiliengesellschaft- bleibt reichlich zu tun.

Mit dem üblichen Dia-Vortrag über die Veranstaltungen des zurückliegenden Jahres endete unsere Tour – und alle freuen sich schon auf nächstes Jahr, wenn es wieder mit unbekanntem Ziel losgeht.

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Wanderwochenende in 06. - 08.09 in Spital / Pyrn

Der Wettergott schien es diesmal nicht gut mit unserem kleinen Häufchen Unentwegte zu meinen - für das komplette Wochenende war Regen bei ca.12 Grad gemeldet. Ganz so schlimm kam es dann aber doch nicht.

Am Samstag trafen wir uns um 9.30 bei bedecktem Himmel an der Standseilbahn Wurzeralm, die uns in 7 min. zur 1400m hoch  gelegenen Bergstation brachte. Wetterbedingt sahen wir davon ab, die ursprünglich geplante ca.9-10 stündige Tour über das Warscheneck  (2387m) zu machen. Über den Teichboden ging es zum Brunnsteinsee, von dort unterhalb der Roten Wand zur Dümlerhütte. Waren wir bis dahin vom Regen verschont geblieben, begleitete uns mal stärkerer, mal nur Nieselregen fast auf dem ganzen Rückweg über den Halssattel zur Bergstation, wo wir um 16.00 ankamen.

Für den Sonntag hatte sich unser Organisator Jochen die Dr. Vogelgesang-Klamm, mit 1,5 km die zweitlängste Klamm Österreichs, vorgenommen. Vom Parkplatz Grünau startend machten wir uns bei trockenem Wetter auf den Weg. In der Klamm waren auf rutschigen Holztreppen 250 Höhenmeter zu bewältigen. Beim Ausstieg aus der Klamm ließen sich die ersten Sonnenstahlen sehen, so daß wir uns entschieden, noch über die Bosruckhütte hoch zum Rohrauerhaus zu gehen, wo wir uns mit  einer deftigen Brotzeit belohnten. Auch während des gesamten Rückwegs blieben wir von Regen verschont. Zurück am Parkplatz waren wir uns einig, daß wir es wettermäßig noch ganz gut erwischt hatten.

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WiWa Sonnwendfeier

Sonnwendfeier am Leitsberghaus

Sehr schön war wieder die WiWa Sonnwendfeier in der Fränkischen Schweiz bei Thuisbrunn. Das Leitsberghaus ist einfach ein schöner Ort, der sich auch in den vergangenen 50 Jahren quasi nicht verändert hat. Das Wetter hat diesmal perfekt mitgespielt und so herrschte eine wunderbare Sommerstimmung am Leitsberghaus. Ganz am Schluß gab es ein paar Tropfen, aber da waren die meisten der über 40 Teilnehmer bereits auf dem Heimweg.  Die WiWa hat die Getränke spendiert und so waren alle gut gestärkt zum traditionellen Stazelturnier. Den inoffiziellen fränkischen Meistertitel haben sich diesmal Rainer Egerer und Thorsten Fiedel gesichert. Die beiden waren nicht zu schlagen und sicherten sich den Ring Stadtwurst. Bei Einbruch der Dunkelheit wurde schließlich mit den Fackeln gemeinsam der Feuerstoß entzündet. Noch bis weit ins Tal konnte man an diesem Abend die alten und neueren Lieder hören.

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