WiWa

Bergtour zur Fürther Hütte


Im September 2018 ging es endlich mal wieder in die Hohen Tauern zur Fürther Hütte. Nach einer Übernachtung in Mittersill liefen wir am Samstagmorgen los in den Nationalpark, ins wunderschöne Hollersbachtal.  Am Bachlehrpfad entlang, vorbei an Grauerlenwäldern mit hoher Luftfeuchtigkeit und sehr guten Lebensbedingungen für Farne, Moose und leuchtend orange Flechten, kamen wir nach einiger Zeit in den Bereich der Almweiden.  Nach einer schönen Einkehr in der Senninger-Alm ging es weiter an beeindruckenden Wasserfällen vorbei zum Ofner Boden, wo wir bereits einen ersten Blick auf die Hütte werfen konnten. Ab der Materialseilbahn wurde der Weg steiler und mitten auf dem Pfad Richtung Hangtörl kam uns eine kleine Kuhherde entgegen. Vom großen Steinmann aus hatten wir bei bestem Wanderwetter einen herrlichen Blick zurück ins Hollersbachtal. Die letzte Strecke ging dann über den Steg des Weißeneggerbach, in Serpentinen hinauf zur "Neuen Fürther Hütte" bis auf 2200 Meter. Die meisten Wanderer der WiWa erfrischten sich mit Weißbier, nur einer wagte den Sprung in den Kratzenbergsee. In der Hütte selbst fühlten wir uns wie Zuhause und wurden von den Hüttenwirtsleuten Hans und Gabi Scheuerer mit besten Essen und auch selbst gebrautem Bier versorgt.

Am nächsten Morgen teilten wir uns in zwei Gruppen. Die größere Gruppe wagte den Aufstieg auf den über 3.000 Meter hohen Hausberg der Hütte, den Larmkogel. Wir wurden mit einer sensationellen Fernsicht belohnt. Der Großglockner und natürlich der Großvenediger waren bei schönsten Sonnenschein ganz nah. Nach dem Eintrag ins Gipfelbuch, machten wir uns auf den Abstieg Richtung Thüringer-Hütte. Immer wieder hörten wir dabei die schrillen Pfiffe der  Murmeltiere, bis wir die Erdhörnchen schließlich auch selbst zu Gesicht bekamen. Weiter gings hinab ins Habachtal, das für seine Smaragdvorkommen bekannt ist. Dort haben wir uns wieder vereint und schließlich am Sonntagabend auf den Heimweg gemacht. Es war ein tolles Wanderwochenende.