WiWa

 

Wanderwoche Edersee Kellerwald 15. -20.5.2022

Die Anreise zum Waldhotel „Dornröschenshöh“ in Hemfurth fand mit den privaten PKW´s statt. Am frühen Nachmittag waren dann alle 20 Wanderfreunde eingetrudelt und wir haben einen Spaziergang zur Staumauer des Edersees, vorbei am Wildtierpark, bei schönem Wetter unternommen. Das Wetter war  übrigens die ganze Woche bestes Wanderwetter!

Am Montag sind dann 18 Wanderer aufgebrochen um von Waldeck aus zur „Kanzel“ zu laufen. Zwei Personen sind mit den Fahrrädern auf dem Edertalradweg nach Fritzlar unterwegs gewesen. Die Wanderer sind mit den PKW´s zur Talstation der Seilbahn und mit der Zweierkabinenbahn aus grauer Vorzeit hoch zum Schloss Waldeck gegondelt. Schloss  Waldeck ist eine Burganlage aus dem 11. Jahrhundert. Heute ist dort ein Hotel und ein Museum untergebracht. Die Seilbahn aber  ist nicht ganz so alt.

Der Einstieg zur Wanderung war schwierig und erst nach einer gebirgstauglichen Passage wurde der richtige Pfad gefunden,  der durch alte Hutewälder mit urigen Buchen zur „Kanzel“ führte. Der Aussichtspunkt liegt ca. 200m über dem See mit Blick auf Schloss Waldeck, die Staumauer und den Edersee.

Die Kurzwanderer sind auf halber Strecke umgekehrt und haben es sich am Seilbahnkiosk zur Mittagsrast gemütlich gemacht. Die restliche Truppe ist zur Kanzel gewandert und am Rückweg haben wir uns am Schloss wieder getroffen und sind dann gemeinsam mit der Bahn wieder hinuntergefahren.

Der Dienstag war dann für die Tour zum Peterskopf im Naturpark Kellerwald vorgesehen. Die starke Truppe (11 Personen) ist vom Hotel aus zum Oberbecken des Wasserkraftwerkes gewandert  und die Kurzwanderer ( 9 Personen) sind mit der Standseilbahn des Kraftwerkes zum Oberbecken gefahren. Gemeinsam ging es dann um die beiden Oberbecken zur Einkehr. Nach der Stärkung hat sich die Gruppe wieder geteilt in eine Seilbahn- und eine Lauftruppe.

Mittwoch war Kultur angesagt und zwar Unesco-Weltkulturerbe „Wasserspiele im Bergpark Wilhelmshöhe“. Start 9.30 Uhr am Hotel mit 18 Personen – Ziel war der „Herkules“. Hier ist das Infozentrum für den Bergpark und die Parkplätze. Wir haben auf der Hochebene, die zum Habichtswald gehört, eine 1 ½ stündige Wanderung unternommen, dann in der Gaststätte am Herkules eine Mittagsrast gemacht, um ab 14.30 Uhr die Wasserspiele zu bestaunen. Nach etwa 2 Stunden waren wir am Endpunkt der Wassershow bei der großen Fontäne angekommen und wurden von einem Shuttlebus wieder zu den Parkplätzen gebracht. Wir waren auch zum Abendessen rechtzeitig im Hotel.

Die Autos brachten uns am Donnerstag nach Bringhausen zum Nationalparkeingang „Kirchweg“. 9  Personen unternahmen die Daudenberg- und Bloßenberg-Route. Die Kurzwander gingen nur die Bloßenberg-Route. Sie führte entlang des Warzenbeiser-Kunstweges am See entlang wieder zum Nationalparkeingang.Angeblich war das sowieso die schönere Strecke. Der versprochene Eiskiosk in Rehbach war leider geschlossen, so dass die Kurzwanderer schnell entschlossen umdisponiert haben und es sich dann in der Fischräucherei mit Matjes und Bier gemütlich gemacht haben. Die 9  Personen der Weitwanderer sind in einem Restaurant  eingekehrt.

Außerdem hatten sich an diesem Tag zwei Radler auf den Weg gemacht den Edersee zu umrunden.

Der letzte Abend vor der Heimfahrt ist traditionell der Abend für die Verleihung des „Goldenen Wanderstab´s“ .  Heuer hatten wir dafür zwei Frauen und einen Mann zu ehren. 

Am  Freitag war dann Abreisetag, aber einige Teilnehmer haben sich unterwegs noch  Fritzlar, die 1300-jährige Kaiserstadt mit dem Dom, angesehen.

Günther Fink