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beim TV Fürth 1860 e.V.

Knappe Kiste am Wochenende

Die Damen des TV Fürth 1860 mussten sich letzten Sonntag den stark spielenden Gegner des TV Dingolfing knapp 3:2 ergeben. Fürth gegen Fürth hieß es außerdem, denn Anna Rosenow, ein Kind der 60er Volleyballabteilung und Tochter von Sigrid Rosenow, die seit Jahrzehnten das Geschehen der Abteilung mitprägt, schlägt seit dieser Saison für die Niederbayern auf. Es war also eine besondere Begegnung auch neben dem Spielfeld.

Die druckvollen Aufschläge von Natascha Niemczyk, welche in den vergangenen Jahren schon in der ersten und zweiten Bundesliga spielte, machten den Start für die Fürther Mädels schwer. Gleich im ersten Satz führte der TV Dingolfing mit 5:0. Doch nach und nach gelang es den Fürtherinnen immer mehr ins Spiel zu kommen. Somit konnten sie schließlich zum 21 beide ausgleichen. Durch einige gute Blockaktionen ging dieser Satz, trotz starker Aufholjagd, an die Gastgeber.


Der zweite Satz startete für die Mädels vom TV Fürth deutlich besser. Trotz allem führten die Gegner mit 17:13. Durch eine starke Aufschlagleistung von Susanne Dölle schwächelte die gegnerische Annahme und die Aufholjagd konnte ein weiteres Mal beginnen. Der TV Dingolfing hatte beim Stand von 24:23 einen Satzball, welchen sie aber nicht verwandelten. Die Fürtherinnen nutzten ihre Chance und gewannen den zweiten Satz mit 26:28.


Die Fürther Mädels nahmen die gute Leistung vom Ende des zweiten Satzes mit in den nächsten Satz. Durch sehr gute Blockarbeit und eine starke Abwehr sowie ein solide Aufschlagleistung gewannen die Gäste den Dritten Satz mit einem 25:19.


Im vierten Satz fand der TV Dingolfing wieder zurück ins Spiel. Hier wurde wieder deutlich, dass sich der Kader der Dingolfinger gegenüber zum Vorjahr stark verändert hat. Die Mittelblockerin Mira Heimrich, welche letzte Saison in der 1. Liga bei den Roten Raben Vilsbiburg spielte, machte es dem Block der Fürtherinnen schwer. Schließlich ging dieser Satz mit 19:25 an die Gastgeber und ein fünfter Satz musste das Spiel entscheiden.


Ein Satz blieb noch, um das Spiel für sich zu entscheiden. Allerdings machten sich die vorherigen langen Ballwechsel bemerkbar.  Die Gastgeber lagen im Tie-Break immer leicht vorne, doch die Mädels des TV Fürth schafften es zum Ende des Satzes noch einmal zum 13:13 auszugleichen, mussten sich aber nach über zwei Stunden Spielzeit mit 15:13 geschlagen geben.

 


Für den TV Fürth 1860 spielten: Lea Willius, Carola Etzel, Annika Knebel, Maria Wirth, Juliane Doranth, Juliane Flessa, Michaela Dutz, Alina Hoesch, Katja Holstein, Susanne Dölle