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Sensation - Nils Leifert holt Bronze bei der U18 EM

Das Wort Sensation sollte man eigentlich nicht zu oft benutzen, doch in diesem Fall ist es angebracht. Nils Leifert steigerte sich bei der U18 Europameisterschaft in Jerusalem von Runde zu Runde und stand plötzlich über 110 Meter Hürden im Finale der besten acht Sprinter aus Europa. Dort passierte das nie Erträumte, das Fürther Eigengewächs, dass sämtliche Gruppen durchlief und mittlerweile von Landestrainer Jan Schindzielorz gecoacht wird und die Elitesportschule Nürnberg besucht, lief in neuer Bestzeit von 13.60 Sekunden sensationell auf Rang drei und damit zu Bronze.

 

Presseinfo von leichtathletik.de :

"Gestern Bestzeit, heute Finale", hatte Nils Leifert (LAC Quelle Fürth) wenige Stunden zuvor nach seinem Halbfinalsieg gesagt. Und nach dem Finale am Dienstagabend konnte man diese Aussage ergänzen zu: Bestzeit, Finale, Medaille! In 13,60 Sekunden war der 17-Jährige schneller als bei seinem Hausrekord im Vorlauf (13,67 sec). Schneller als die windunterstützten 13,64 Sekunden im Halbfinale. Und das reichte beim Sieg des Niederländers David Pronk (13,50 sec) zur Bronzemedaille! Auf dem Silberrang landete der Belgier Némo Rase (13,56 sec).

"Irgendwie sprachlos", war der Hürdensprinter aus Fürth nach seinem Medaillen-Coup. Seinen Lauf fasste er folgendermaßen zusammen: "Ich habe keine Ahnung, was passiert ist. Ich bin einfach gelaufen, der Kopf war aus und auf einmal war ich im Ziel. Und dann war es Bronze!" Besonders stolz war Nils Leifert darauf, sich in Jerusalem dreimal in Folge gesteigert zu haben: "Von Runde zu Runde schneller gelaufen, voll konzentriert, es geht nicht besser. Ich bin überglücklich!"

Quelle: leichtathletik.de