25.06.2026

Mitmachstation in der Max-Grundig-Anlage in Fürth



Mit einer Balance-Board-Linie luden wir heute Fürther Jugendliche ein, ihre Koordinationsfähigkeiten zu testen. Unsere Mitmachstation unter dem Motto “Sport statt Drogen” trug zu dem großen Aktionstag „Selbstbestimmt statt abhängig!“ bei. 

Für alle, die nicht dabei waren beantworten wir hier die Frage: 

Wie kann Sport bei der Drogenprävention helfen bzw. kann Sport helfen, Drogenkonsum bei Jugendlichen zu verhindern?
  • Sport kann echt viel bringen, wenn es darum geht, gar nicht erst mit Drogen anzufangen. Wenn du regelmäßig trainierst, hast du etwas Sinnvolles zu tun und weniger Langeweile und genau die kann oft dazu führen, dass man dumme Entscheidungen trifft.

  • Außerdem stärkt Sport dein Selbstbewusstsein. Du merkst, was du schaffen kannst, und fühlst dich sicherer in dem, was du tust. Das hilft auch dabei, „Nein“ zu sagen, wenn dir jemand Drogen anbietet oder Druck macht.

  • Ein weiterer Punkt: Beim Sport kannst du Stress abbauen. Statt Frust oder schlechte Laune mit Alkohol oder anderen Sachen zu „lösen“, gehst du einfach trainieren, spielst im Team oder powerst dich aus.

  • Und nicht zu vergessen: Im Verein triffst du Leute, hast ein Team und fühlst dich dazugehörig. Das kann ziemlich viel Halt geben.

Heißt aber auch: Sport ist keine Garantie, dass niemand Drogen nimmt. Aber er kann ein ziemlich guter Schutz sein und dir helfen, gesunde Wege für dein Leben zu finden. Besonders wirksam ist er als Teil eines Gesamtkonzepts aus Aufklärung, sozialer Unterstützung, Präventionsangeboten und einem offenen Austausch über Risiken und Hilfsmöglichkeiten.

 

Über die Aktion:

Der internationale Weltdrogentag ist jährlich am 26. Juni. Er soll das Bewusstsein für die Folgen von Drogenmissbrauch stärken und die Bedeutung von Prävention und Unterstützungsmöglichkeiten in den Fokus rücken.

Mit dem Aktionstag zum Weltdrogentag am Donnerstag, 25. Juni 2026, in der Dr.-Max-Grundig-Anlage in Fürth, engagiert sich die Stadt Fürth, wie junge Menschen frühzeitig über die Risiken von Drogen aufgeklärt und für einen selbstbestimmten Umgang mit ihrer Gesundheit sensibilisiert werden können.

Mehr als 20 Einrichtungen und Initiativen gestalten den Aktionstag gemeinsam. Darunter die AOK, Diakonie, Caritas, Lebenshilfe, Polizei als auch der Fürther Jugendrat. Im Fürther Jugendrat wirken sogar Jugendliche vom TV Fürth 1860 mit. Im Mittelpunkt steht ein interaktiver Parcours, bei dem sich Schülerinnen und Schüler ab der sechsten Jahrgangsstufe auf abwechslungsreiche Weise mit den Themen Drogen, Suchtprävention, Beratung und Hilfsangebote beschäftigen können. Neben den Schulklassen sind auch alle weiteren Interessierten eingeladen, die Angebote zu nutzen und mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen.

 

 

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Telefon: 0911 - 720 120